WordPress-Webseiten als mobile App darstellen: Mit diesen Tools geht es schnell und einfach

WordPress Seiten als App darstellen: Mit diesen Plugins geht das.

Tausende User begeben sich täglich über mobile Endgeräte ins Internet. Sie erwarten speziell für Smartphones und Tablets optimierte Inhalte. Webseiten-Betreiber erweitern daher die Funktionen ihrer Seiten um das Responsive Design. Dieses passt die Homepage auf die jeweilige Bildschirmgröße an, optimiert Schriftgrößen und die Positionen der einzelnen Seitenelemente. Jetzt wollen WordPress-Webseiten-Betreiber noch mehr: Sie interessieren sich zunehmend für mobile Apps ihrer Webseiten. Denn mit optimal funktionierenden Apps werden User gebunden.

Kein Wunder, denn zahlreiche User begeistern sich für mobile Apps von Anbietern und Webseiten, die sie am häufigsten aufrufen. In den Bereichen News, User-generated Content, Live Streaming, Online Gaming und Gambling steht die Weiterentwicklung der Seiten nicht still. Zahlreiche Spieler lieben mobile Online Casinos und suchen sich über das Handy eine passende iOS oder Android App auf besteonlinecasinos.com aus, um die ultimativen Spieleanbieter für mobiles Gambling auf dem Smartphone zu installieren. Die großen Betreiber verfügen mittlerweile über eine eigene App.

Auch in den anderen Branchen wie Finanzportale, Hobby oder Nischenforen geht der Trend in diese Richtung. Shop-Betreiber, Unternehmen mit dynamischen Inhalten und Community-Anbieter wollen ihr Unternehmen zu einer mobilen Anwendung machen. Doch welche Gründe sprechen überhaupt für die mobile App des Unternehmens? Und: Wie gestalten Webseiten-Betreiber ihre Seite über WordPress technisch so um, dass sie sich auch als App öffnen lässt? Im Folgenden gibt es die Antworten und Lösungsvorschläge. 

1. Erhöhung der Reichweite durch Apps

Viele Unternehmer mit einer responsiven Webseite sprechen bereits potenzielle Kunden an. Sie stellen daher den Sinn einer zusätzlichen App infrage. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Jüngere wie ältere User suchen vermehrt Seiten über Smartphone, iPhone und Tablet auf. Je häufiger sie auf die Seite bestimmter Anbieter wechseln, desto leichter ist ihr Alltag mit einer App. Kunden favorisieren daher Firmen mit optimierten mobilen Anwendungen. 

Per Klick gelangen sie auf die Unternehmenswebseite, wobei es auf die aktuellen Programme ankommt. User mit der neuesten Software zur Optimierung der Leistung, Geschwindigkeit und der Sicherheit lieben mobile Darstellungen von Unternehmen. Sie loggen sich automatisch in den eigenen Account ein. Anschließend kaufen sie bequem ein oder beziehen die benötigten Informationen. Über responsive Webseiten ist das für mobile Surfer in der Regel komplizierter.

Generell müssen Unternehmer ihren Kunden den Einkauf so schmackhaft wie möglich machen. Lange Ladezeiten und viele Klicks bis zum Ziel verringern die Kaufbereitschaft. Kunden springen schnell ab. Eine gut strukturierte App weiß das Problem zu beseitigen. Konkurrenten ohne eine programmierte App haben schon bald das Nachsehen. Für Unternehmer gilt es, aus den Fehlern der anderen Branchenführer zu lernen und sich selbst als äußerst zeitgemäß zu präsentieren. 

2. Mobile App – verschiedene Wege zur Umsetzung

Bei der Idee einer mobilen App gibt es zunächst viele Fragen. Unternehmen befürchten, sie müssten sich zahlreiche Kenntnisse über die Programmierung anlegen. Die Programmierung einer App ist für Laien jedoch nicht zu empfehlen. Diese Arbeit erfordert Know-how, viel Erfahrung und regelmäßige Updates. Schnelle (gute) Ergebnisse sind auf diesem Weg nicht möglich. 

Eine Alternative ergibt sich aus der Kooperation mit einer Agentur. Agenturen kooperieren mit Anwendungsentwicklern und Informatikern. Sie verfügen über das notwendige Know-how in Planung und Umsetzung. Allerdings sind dann die Kosten der App-Entwicklung weitaus höher als bei der Eigenproduktion. Zudem arbeiten Agenturen für zahlreiche Unternehmen und sind oft ausgelastet. Von der Beauftragung der App-Programmierung bis zu ihrer Fertigstellung vergehen einige Monate. Das kostet neben Geld oft auch Kunden. 

An dritter Stelle steht die Option der Nutzung von praktischen WordPress-Plugins. WordPress bietet zahlreiche Plugins für Unternehmer. Mit ihrer Hilfe vereinfachen sie ihren Unternehmensalltag merklich, optimieren die Webseite und können sie fortan auch zu einer App erweitern. Hinter dem Plugin stehen ebenso erfahrene Entwickler. Allerdings verursachen diese weitaus geringere Kosten und der zeitliche Aufwand der Pflege hält sich für den WordPress-Admin in Grenzen. 

3. MobiLoud-Plugin für Allrounder

Das MobiLoud-Plugin ist die Innovation innerhalb der WordPress-Seiten. Das Tool gestaltet die Inhalte der Webseite so um, dass sie sich in einer App verpacken lassen. Diese App ist anschließend für Android- und iOS-User geeignet. Somit greifen Kunden von Smartphones, Tablets und iPhones auf die Unternehmens-App zu. 

Das Mobiloud-Plugin bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.

Das MobiLoud-Plugin bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.

Der größte Vorteil ist die Ausrichtung auf ein hohes Besuchervolumen. Darüber hinaus bringt MobiLoud die App über Google zu den Android Usern. Wer sich die Statistiken zum Play Store von Google ansieht, erkennt den Trend. Unternehmer profitieren gleich doppelt. Sie bringen ihr Unternehmen mobilen Endkunden nah. Weiterhin nutzen sie die Reichweite vom Play Store, um sich zu einem höheren Stellenwert zu verhelfen. 

MobiLoud kann noch mehr: 

  • Integration von Push-Benachrichtigungen 
  • Mit der App Geld verdienen
  • Werbung einfach zuschalt- und steuerbar
  • Webseiten-Aktualisierung geht mit App-Aktualisierung einher
  • Intuitiv bedienbar

4. Androapp – ideal für Sparfüchse

Kleinere Unternehmen wollen und können meist nicht so viel ausgeben. Mit Androapp, einem Plugin für WordPress, erhalten auch sie Zugang zum App-Markt. Für ein verhältnismäßig geringes Budget können sie eine komplette mobile Anwendung erwerben. Unternehmen müssen auch nicht mit einem großen Zeitaufwand rechnen. Sie können die App in wenigen Minuten installieren. Anschließend steht ein erster Test an. 

Die Themenvielfalt ist bei Androapp äußerst ansprechend. Gleichzeitig können Unternehmer ihre App monetarisieren. Das funktioniert bei Verwendung von Werbung, welche Androapp direkt ermöglicht. Ebenso wie MobiLoud ist auch hier eine Push-Benachrichtigung für Kunden und Interessierte vorgesehen. 

Androapp ist die perfekte Wahl für die Einbindung der App in den Play Store von Google. Bislang ist die App nicht für iOS-Kunden gemacht. Unternehmen können sie daher nicht nutzen, um sich im Store von Apple zu veröffentlichen. 

5. AppPresser – toller Builder für Unternehmen 

WordPress-User sind mit dem Customizer von WordPress vertraut. Wer das Baukastenprinzip auch bei der Gestaltung von Apps favorisiert, sollte sich AppPresser anschauen. Das Prinzip ist anders als bei .MobiLoud und AndroApp, da dieses Plugin die Seite mit AppPresser koppelt. Die direkte App-Erstellung verläuft demzufolge anders. 

Die Gestaltung der Webseite als App ist auch für Anfänger geeignet. Das Praktische: AppPresser zeigt Veränderungen im Live-Modus an. Gestalter können daher sofort sehen, welche Auswirkungen bestimmte Maßnahmen hatten. Abgesehen davon hat AppPresser sämtliche Social-Media-Erweiterungen im Angebot. Unternehmen verbinden ihre Seite mit Facebook und anderen Kanälen. So erhöhen Sie die Reichweite und haben alles aus einer Hand. 

Push-Nachrichten sind auch bei AppPresser umsetzbar. Je nach Zugriff und Einstellungen der Kunden erlaubt die App sogar die Kameranutzung. Diese verwenden viele Unternehmen für das Identifikationsverfahren. Bei Eröffnung neuer Bankkonten oder eines Accounts innerhalb von Webseiten von Glücksspielanbietern ist das Ident-Verfahren unerlässlich. User können auch den Zugriff des Unternehmens auf die Kontakte zulassen. 

Die Kosten sind moderat. Trotzdem gehen sie über das Jahr hinweg ganz schön ins Geld. Für den Anfang im Play Store ist das Verfahren dennoch zu empfehlen. Schließlich können Unternehmen nur durch zielführende Investitionen wachsen und das schließt Apps mit ein.

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